US and A…
18 02 2008Etwas spät aber doch sollte ich doch ein Exzerpt meines Amerikaaufenthaltes online stellen. Nachdem ich doch mit den 2 Jetlags zu kämpfen hatte und die letzte Woche etwas stressig war ist es nun so weit.
Losgegangen ist es am Mittwoch dem 30. Jänner um 3 Uhr in der Früh. Noch dazu nicht nach Plan. Der Herr Wurnitsch steht um 2.30 nach 3 Stunden Schlaf auf. Soweit alles nach Plan. Fertig machen und mit den Koffern hinunter Richtung Parkplatz. Klingt ganz einfach. Das Problem war allerdings, dass die alte Unterkunft eine Art Heim war und die einfach die Hauseingangstür zugesperrt haben. Und klarerweise bekommt man dafür keinen Schlüssel. Hab dann mal alle anderen Ausgänge überprüft und nachgeschaut ob irgendwer, z.B. der Portier, wach ist, aber leider alles negativ.
Also gut: Notfallplan? Äääääää. Keiner! Den Flieger und die ganze Reise verpassen wär dann auch etwas blöd, also hab ich mich entschlossen die Koffer aus dem 2ten Stock zu werfen und selbst auch vom selbigen hinunter zu klettern. Frühsport nennt man das dann wohl. Ziemlich happy am Auto angekommen Koffer und anderes Klumpert rein geworfen. Rechts hinten will ich dir Tür zumachen und dann passiert……NICHTS. Sie geht nicht zu. Springt immer wieder auf. Ich muss sagen, so unlocker war ich schon lange nicht mehr. Ich hab die Tür dann mit Hilfen des Sicherheitsgurtes festgebunden und mal losgefahren. Auf einem leerstehenden Parkplatz hab ich dann noch mal versucht die sch…………………öne Tür zuzubekommen. Ohne Erfolg. Auch mit Hilfsmitteln wie WD40 war nichts zu machen. Gut, dann muss ich halt die Sekretärin aufwecken damit die mir ein Taxi checkt. Ich geh also Richtung Fahrertüre und in dem Moment fällt die hintere Türe von selbst zu und ist ZU. JUHUUUUUUU.
Also mit 45 Minuten Verspätung geht’s dann doch nach Mailand zum größten Flughafen hier, Malpensa.Ab da war dann alles Vom feinsten. Malpensa- Frankfurt- San Francisco alles auf die Minute pünktlich. Nur in San Francisco hab ich 90 Minuten auf den Anschlussflug nach San Diego warten müssen, was aber mit 4 Red Bull Air Race Typen und 2 Bier leicht auszuhalten war. Dort angekommen mit dem Bus zu AVIS gefahren und mein Leihauto abgeholt. Volley weiter zum Windkanal, und den auch sofort gefunden. Bobby Julich war schon im Tunnel. Ich hab einiges am Lenker geändert, einige Fotos geschossen und ein Video gedreht, aber nach 28 Stunden wach sein, war ich schon ziemlich tot.
Am nächsten Tag bin ich mit meinem Chevi rauf ins Teamtrainingslager nach Aguora Hills gedüst. Die Gegend dort ist wirklich genial. An den folgenden Tagen war sehr viel Arbeit und Improvisation angesagt. Die meiste Zeit habe ich mit den Mechanikern verbracht um Kinderkrankheiten unserer Produkte zu beseitigen und Feedback einzuholen. Das Team war mit insgesamt 50 Personen angereist. Davon 28 Fahrer. Schon beeindruckend. Jedenfalls war es wirklich eine super Zeit dort. Viele Kontakte geknüpft und auch die kleinen Probleme gelöst.
Fotos gibt’s im Album.


